Ab dem 01.01.2020 gilt die neue Düs­sel­dor­fer Tabelle

Die so­ge­nann­te Düs­sel­dor­fer Tabelle, welche seit 1979 von den Richtern des Ober­lan­des­ge­richts Düs­sel­dorf her­aus­ge­ge­ben wird, beruht auf Ko­or­di­nie­rungs­ge­sprä­chen sämt­li­cher Ober­lan­des­ge­rich­te und der Un­ter­halts­kom­mis­si­on des Fa­mi­li­en­ge­richts­ta­ges e.V. Die Düs­sel­dor­fer Tabelle ist eine Richt­li­nie und Hilfs­mit­tel für die Bemessung des an­ge­mes­se­nen Un­ter­halts im Sinne des § 1610 BGB. Sämtliche Ober­lan­des­ge­rich­te der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land verwenden diese Düs­sel­dor­fer Tabelle als Richt­li­nie zur Ent­schei­dungs­fin­dung. Ein­heit­lich werden die einzelnen Be­darfs­sät­ze zugrunde gelegt und der Selbst­be­halt soll nicht dif­fe­ren­zie­ren zwischen den einzelnen Bun­des­län­dern.

 

Die Düs­sel­dor­fer Tabelle, welche vom Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf re­gel­mä­ßig her­aus­ge­ge­ben wird, wurde zum 01.01.2020 geändert. Im We­sent­li­chen betreffen die Än­de­run­gen die Be­darfs­sät­ze min­der­jäh­ri­ger und voll­jäh­ri­ger Kinder sowie den so­ge­nann­ten Stu­die­ren­den­be­darf, soweit der Stu­die­ren­de nicht mehr bei seinen Eltern oder einem der El­tern­tei­le wohnt. Ferner wurden die so­ge­nann­ten Selbst­be­hal­te angepasst. Von diesen Än­de­run­gen wollen wir in der kommenden Ausgabe unserer Man­dan­ten­zei­tung Durch­blick berichten.

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