Kin­der­zu­schlag ist un­ter­halts­recht­lich Einkommen

Gemäß Beschluss vom 28.10.2020 des Bun­des­ge­richts­ho­fes ist der Kin­der­zu­schlag nach § 6 a BKGG un­ter­halts­recht­lich in voller Höhe als Einkommen des Kindes zu behandeln. Eine Auf­tei­lung in einen Bar­un­ter­halts­teil sowie in einen Be­treu­ungs­un­ter­halts­teil findet demnach nicht statt. Anspruch auf Kin­der­zu­schlag haben Familien, deren Kind in ihrem Haushalt lebt und unter 25 Jahre alt ist und der be­treu­en­de El­tern­teil das Kin­der­geld erhält. Dabei muss das Brut­to­ein­kom­men der Familie min­des­tens 900 € betragen. Der Kin­der­zu­schlag wird dann für jedes Kind einzelnen ent­spre­chend berechnet (AZ.: XII ZB 512/19).

 

Im Rahmen der Bemessung des Selbst­be­halts des Kin­des­un­ter­halts­pflich­ti­gen sind die von diesem für seinen Fa­mi­li­en­ver­band ge­tra­ge­nen Wohn­kos­ten anteilig zu be­rück­sich­ti­gen.

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