Fa­mi­li­en­recht

Höchst vertraut mit allen Rechts­fra­gen rund um Ehe und Familie.

Ihr Fa­mi­li­en­an­walt der Kanzlei Roth I partner setzt mit Ihnen gemeinsam die Prio­ri­tä­ten. Er bewahrt Sie davor, in die typischen Fallen zu tappen, die eine Tren­nungs­pha­se mit sich bringt. Und er kann schon im Vorfeld mit Ihnen gemeinsam klären, ob nicht doch eine gütliche Einigung möglich ist. Oft reichen dafür schon intensive Gespräche der beiden Partner unter Be­tei­li­gung von Fa­mi­li­en­an­wäl­ten. Wir sorgen dafür, dass die Gespräche un­ge­ach­tet aller Span­nun­gen auf einer sach­li­chen Ebene bleiben. Dies ist die beste Vor­aus­set­zung für einen er­folg­rei­chen Verlauf!

Ob Sie sich trennen oder scheiden lassen oder wegen einzelner Ansprüche Klage erheben wollen, ist Ihre ganz per­sön­li­che Ent­schei­dung. Lassen Sie sich zunächst umfassend über die Folgen und ent­ste­hen­den Kosten aufklären. Denn schon eine falsche Wei­chen­stel­lung in der Tren­nungs­pha­se kann für Sie später teuer werden!

Deshalb gilt, setzen Sie sich so früh wie möglich mit einem Fa­mi­li­en­an­walt in Ver­bin­dung. Wir achten von vorn­her­ein darauf, dass Ihre Beziehung möglichst ohne Schaden für Sie endet. Und wenn Sie Kinder haben? Dann werden Sie alles dafür tun, dass Sie auch in dieser Kri­sen­si­tua­ti­on weiter Eltern bleiben können.

Durch Trennung und Scheidung entstehen in den meisten Fällen auch wirt­schaft­li­che Probleme. Aufgrund von sich ändernden steu­er­li­chen Be­hand­lun­gen und der höheren Kosten von plötzlich getrennt lebenden Familien können die Mittel schnell knapp werden. Lassen Sie sich früh­zei­tig aufklären über Ihre Ansprüche oder Ihre Pflichten. In der Tren­nungs­pha­se haben Sie genug Sorgen. Da machen Sie sich mit Si­cher­heit keine Gedanken über Fragen wie

  • Wann muss ich meine Steuerklasse ändern?
  • Was ist der Realsplittingvorteil?
  • Was bedeutet der Versorgungsausgleich?
  • Welche Auswirkungen hat ein bestehender Ehevertrag?


Auf alle diese Fragen geben wir Ihnen eine kom­pe­ten­te Antwort. Wir stehen Ihnen auch bei, wenn es um die Zukunft Ihrer ge­mein­sa­men Kinder geht. Denn da stehen für Sie ganz schwie­ri­ge Ent­schei­dun­gen an, wie

  • Bei wem werden die Kinder leben?
  • Wie sieht die Besuchsregelung aus?
  • Wert darf über schulische und gesundheitliche Fragen entscheiden?
  • Wie hoch ist der Kindesunterhalt?
  • Haben Kinder auch eigene Rechte?

Wenn der Hoch­zeits­ter­min vor der Tür steht, schweben die Braut­leu­te im siebten Himmel. Dann denken sie an alles Mögliche, nur nicht an einen Ehe­ver­trag. Steht doch der Ehe­ver­trag immer noch im Ruf, eine Art Schei­dungs­vor­sor­ge zu sein. An eine mögliche Scheidung möchte natürlich kurz vor der Hochzeit niemand gern denken. Tatsache ist aber, dass jede dritte Ehe in Deutsch­land scheitert. Doch mit einem Ehe­ver­trag können Sie nicht nur in einem solchen Fall Streit in so wichtigen Fragen wie Auf­tei­lung der Güter oder Umfang und Bestehen von Un­ter­halts- bzw. Ver­sor­gungs­an­sprü­chen vermeiden. Ein Ehe­ver­trag bietet Ihnen noch viel mehr und er lässt sich sogar noch während der Ehe ab­schlie­ßen.

Viele Eheleute haben falsche Vor­stel­lun­gen über ihre ver­mö­gens­recht­li­chen Ver­hält­nis­se. Entgegen einer weit ver­brei­te­ten Annahme gehört Eheleuten nicht das gesamte Vermögen gemeinsam. Im ge­setz­li­chen Gü­ter­stand der Zu­ge­winn­ge­mein­schaft bleibt das jeweilige Vermögen der Eheleute von­ein­an­der getrennt. Das un­ter­schei­det die Zu­ge­winn­ge­mein­schaft nicht von der Gü­ter­tren­nung. Jeder Ehegatte bleibt Ei­gen­tü­mer seines ein­ge­brach­ten oder während der Ehe hin­zu­er­wor­be­nen Vermögens. Zur Klärung der Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se stellen sich viel­fäl­ti­ge Fragen:

  • Wer ist als Eigentümer einer Immobilie im Grundbuch eingetragen?
  • Wer ist Inhaber der Bankkonten, auf denen Erspartes liegt?
  • Wer hat den Lebensversicherungsvertrag abgeschlossen?
  • Wem gehören die Aktien, die sich im Wertdepot finden?
  • Was ist Hausrat und wieso wird er anders behandelt als sonstiges Vermögen?

Deshalb ist es sinnvoll, bereits während intakter Ehe auf eine an­ge­mes­se­ne Ver­mö­gens­ver­tei­lung zwischen den Eheleuten zu achten und sich dazu ge­ge­be­nen­falls von einem Fa­mi­li­en­an­walt beraten zu lassen.

Bei einer Trennung stellen sich im Hinblick auf die ge­mein­sa­men Kinder zu allererst Fragen bezüglich des Sorge- und Um­gangs­rechts. Nach dem Willen des Ge­setz­ge­bers ist dabei das Wohl der Kinder ent­schei­den­der Ge­sichts­punkt für alle Ent­schei­dun­gen. Oftmals fällt es jedoch schwer, das Wohl der Kinder aufgrund der eigenen Be­trof­fen­heit über die Trennung nicht aus den Augen zu verlieren. Ihr Fa­mi­li­en­an­walt kann Ihnen da helfen. Als Au­ßen­ste­hen­der ist er in der Lage, mögliche Konflikte sachlich zu bewerten. Dabei hat er neben dem Wohl des bzw. der Kinder vor allem die Durch­set­zung Ihrer eigenen In­ter­es­sen im Blick. Wir beraten Sie in allen re­le­van­ten Fragen rechtlich fundiert und zeigen Ihnen schnelle und ef­fi­zi­en­te Hand­lungs­mög­lich­kei­ten auf. Nur so lassen sich im Trennungs- bzw. auch Schei­dungs­fall lang­wie­ri­ge Be­las­tun­gen für Ihre Kinder vermeiden!

Ob in der Tren­nungs­pha­se von Eheleuten, nach der rechts­kräf­ti­gen Scheidung oder zur Ver­sor­gung von ehelichen bzw. nicht­ehe­li­chen Kindern: In allen Fällen kann es um Un­ter­halts­an­sprü­che gehen. Diese sind ebenso viel­fäl­tig wie die möglichen An­spruchs­be­rech­tig­ten.

Für die Zeit zwischen Trennung der Ehegatten bis zur Rechts­kraft des Schei­dungs­be­schlus­ses kann ein Anspruch auf Tren­nungs­un­ter­halt bestehen. Nach der Scheidung kann dann ein Anspruch auf nach­e­he­li­chen Unterhalt bestehen. Un­ter­halts­an­sprü­che können durch ver­schie­de­ne Un­ter­halt­stat­be­stän­de ge­recht­fer­tigt sein. Möglich sind beim nach­e­he­li­chen Unterhalt auch sowohl der Aus­schluss und Kürzungen als auch eine Her­ab­set­zung und zeitliche Be­fris­tung. Mitunter müssen sogar Kinder für ihre be­dürf­ti­gen Eltern den so­ge­nann­ten El­tern­un­ter­halt leisten.