Mietrecht

Kein Streit mit dem Vermieter oder Mieter ohne vorherige fachliche Beratung

„My Home is my castle“ - die Wohnung ist der Ort, an dem Menschen die meiste Zeit ihres Lebens ver­brin­gen. Für Mieter und Vermieter ergibt sich meist auch ein gewisses Ver­trau­ens­ver­hält­nis. Wenn Schwie­rig­kei­ten im Bereich des Miet­ver­hält­nis­ses entstehen, ist man auf eine kom­pe­ten­te Fach­be­ra­tung an­ge­wie­sen. Die Fra­ge­stel­lun­gen, die sich ergeben können, sind viel­fäl­tig. Wir sind für Sie da, wenn Sie eine Beratung benötigen.

Wir vertreten Sie vor Gericht oder ver­han­deln mit Ihrem Ver­trags­part­ner, sofern Sie dies wünschen.

Mieter und Vermieter haben Rechte und Pflichten. Schon zu Beginn des Miet­ver­hält­nis­ses ist auf einiges zu achten: So gilt es bei­spiels­wei­se zu prüfen, ob der Miet­ver­trag un­wirk­sa­me Klauseln enthält. Das kommt beim Thema Schön­heits­re­pa­ra­tu­ren zum Beispiel sehr häufig vor. Auch die Frage, wer für die Mak­ler­pro­vi­si­on aufkommt, ist von großem Interesse – der Mieter oder der Vermieter? Wer die Provision zahlt, regelt das Be­stel­ler­prin­zip. Während des laufenden Miet­ver­hält­nis­ses ist es hilfreich, spä­tes­tens zu dessen Ende ist es un­er­läss­lich, Wichtiges zum Mietrecht zu kennen: Wann ist eine Miet­erhö­hung möglich, wer muss re­no­vie­ren, wann kann die Miete gemindert werden und wie lang sind die Kün­di­gungs­fris­ten?

An dem Mietzins für eine Wohnung ist in erster Linie eines in­ter­es­sant: ihre Höhe. Während Mieter möglichst günstig und dennoch gut wohnen möchten, wollen Vermieter meist nicht nur ihre Ausgaben decken, sondern üb­li­cher­wei­se etwas verdienen. Bestimmt wird die Miete in den meisten Fällen letzt­end­lich durch Angebot und Nachfrage. So werden in Dresden andere Mieten gezahlt als in München oder Hamburg. Möchte der Vermieter die Miete erhöhen, etwa weil die Wohnung im Vergleich mit anderen Wohnungen in der Umgebung zu günstig ist, kann er das nicht ohne weiteres tun. Unter welchen Be­din­gun­gen eine Miet­erhö­hung möglich ist, ist genauso ge­setz­lich geregelt wie die Höhe der Aus­gangs­mie­te.

Die zweite Miete – so werden Be­triebs­kos­ten be­zie­hungs­wei­se Ne­ben­kos­ten auch oft be­zeich­net. Der Vermieter hat das Recht, per miet­ver­trag­li­cher Ver­ein­ba­rung Be­triebs­kos­ten auf seine Mieter umzulegen. Genau das ist auch üblich in Deutsch­land und in Standard-For­mu­lar­miet­ver­trä­gen vor­ge­se­hen. Das heißt aber noch lange nicht, dass alle For­mu­lie­run­gen klar und eindeutig oder gar rechtens sind. Der Vermieter darf nur bestimmte Kosten auch tat­säch­lich auf seine Mieter umlegen. Die Frage welche, ist im Ein­zel­fall schwierig.

Üb­li­cher­wei­se läuft der Miet­ver­trag für eine Wohnung auf un­be­stimm­te Zeit. Die Kündigung eines un­be­fris­te­ten Miet­ver­tra­ges ist deswegen eine all­täg­li­che Sache. Zumindest Mieter kommen oft sehr schnell und einfach aus einem Miet­ver­trag raus. Vermieter haben es dagegen nicht ganz so leicht. Sie können ihren Mietern nur unter be­stimm­ten Vor­aus­set­zun­gen kündigen. Egal ob Mieter oder Vermieter: In beiden Fällen gilt es, einige Dinge zu beachten.

Nässe in der Wohnung, eine kaputte Heizung, an­dau­ern­der Lärm oder dau­er­haf­ter Gestank im Trep­pen­haus: Wenn es in einer Wohnung Mängel gibt, können Mieter ihre Miete mindern – und solange weniger Miete zahlen bis der Vermieter das Problem beseitigt hat. Die Schwie­rig­keit ist aber, dass nicht klar ist, um wie viel Prozent die Miete unter welchen Umständen gemindert werden kann. Überall finden sich zahl­rei­che Miet­min­de­rungs­ta­bel­len, aus denen genau das her­vor­ge­hen soll. Doch Vorsicht: Diese Tabellen ori­en­tie­ren sich lediglich an den Urteilen ver­schie­de­ner Gerichte – ge­setz­li­che Re­ge­lun­gen, welche Minderung bei welchem Mangel vor­ge­nom­men werden darf, gibt es nicht.

Ein Umzug geht ins Geld. Nicht nur, weil meist doppelte Miete anfällt, sondern auch, weil für ge­wöhn­lich eine Miet­kau­ti­on hin­ter­legt werden soll. Was der Vermieter mit dieser Kaution alles machen darf – und worauf er selbst achten sollte – sagen wir Ihnen. Maximal drei Mo­nats­mie­ten kann der Vermieter einer Wohnung als Miet­kau­ti­on von seinem Mieter verlangen. Dieses Geld dient der Ab­si­che­rung von For­de­run­gen, die der Vermieter eventuell einmal an den Mieter richten wird – etwa wegen aus­ste­hen­der Miet­zah­lun­gen oder weil der Mieter die Wohnung be­schä­digt hat.